Für unsere Druckprodukte werden keine Naturwälder gerodet.

Warum das so ist, lässt sich einfach erklären: es wäre einfach viel zu teuer! Das Stammholz ausgewachsener Bäume ist sehr wertvoll und wir vor allem für Häuser und Möbel verwendet.

Sägewerksabfälle, Plantagen- oder Durchforstungsholz liefern hingegen die Frischfasern für die Papierherstellung. Die Plantagen entstehen meist auf brachliegenden landwirtschaftlichen Flächen. Die konsequente Durchforstung unserer Wälder gibt den verbleibenden Bäumen sehr gute Wachstumschancen und ist – insbesondere in Zeiten des Klimawandels – ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung der Wälder.

Wollen wir das ökologische Gleichgewicht erhalten und uns als Teil der Papier-, Druck- und Medienwirtschaft nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen, müssen wir weiterhin auf eine verantwortungsvolle Entnahme von Holz aus unseren Wäldern achten.

Zurzeit wird fortlaufend mehr aufgeforstet als abgebaut: je 3-4 Bäume pro gefälltem Baum werden in der nachhaltigen Waldbewirtschaftung angepflanzt. So wachsen die kommerziell genutzten Waldflächen in Europa täglich um eine Fläche von 1.500 Fußballfeldern. So sind die europäischen Waldflächen heute um 30 % größer als noch in den 1950er Jahren.

Der weitaus wichtigere Rohstoff für die deutsche Papierindustrie ist Altpapier. 79 % unserer Papierabfälle werden durchschnittlich recycelt.

Mehr zum Thema Altpapier lesen Sie in unserem nächsten Blogbeitrag.

Quellen: Die Papierindustrie e. V., Bifa-Studie Nachhaltiger Papierkreislauf – eine Faktenbasis, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg; Eurostat; Die Papierindustrie e. V., Wald- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)

Ein Artikel von Daniela
Ich arbeite seit 2020 bei der Wollenhaupt GmbH und stehe unseren Kunden im Bereich Beratung, Auftragsannahme und -abrechnung zur Verfügung. Seit 2024 verfasse ich für Sie informative Artikel über die großen und kleinen "Geheimnisse" unserer Arbeit.